Flusskrebse nicht aussetzen!
Unsere Natur ist einmalig. Deshalb sollten wir sie schützen. Dazu gehört auch für Aquarianer die Verantwortung für die eigenen Pfleglinge zu übernehmen. Mit dem bekannt werden der Krebse für Süßwasseraquarien wurden auch die Problematiken größer. Vielfach falsche Beratung lies so manchen Aquarianer und Hobbyzüchter erblassen. Damit diese nun die eigenen Nachzuchten, welche teilweise in Massen auftreten, los werden, wird selbst etwas an der Wahrheit vorbei beraten, um es mal diplomatisch auszudrücken.
Immer wieder kommen enttäuschte Aquarianer zu uns, die ihr Leid über schlechte Erfahrungen mit Krebsen klagen. Da wurden alle Pflanzen abgefressen und das Aquarium \"umgegraben\". Wirkliche Katastrophen-Storys die wir da teilweise zu hören bekommen.
Aus Unwissenheit und in der Annahme sie würden es nicht überleben, werden teilweise verschiedenen Arten der Flusskrebse ausgesetzt. Krebse sind sehr robust und überleben so manche Temperaturschwankung. Auch schlechte Wasserqualität überleben sie eine ganze Zeit lang und so sind gerade die amerikanischen Arten in unseren Flusssystemen eine wirkliche Gefahr. Sie tragen die Krebspest mit sich rum und sind ansteckend. Die bei uns in Deutschland heimischen Krebse kommen mit der Krebspest gar nicht zurecht. Sie verenden an der Krebspest. So werden nach und nach die heimischen Arten zugrunde gehen, wenn wir nicht ganz genau aufpassen.
Informieren Sie sich gerade wenn es um Krebse geht nicht nur bei einer Person oder Händler. Holen sie mehrere Meinungen und Erfahrungen ein. Fragen Sie ganz genau nach - erhalten Sie keine zufriedenstellende Antwort, dann halten Sie lieber Abstand.
Artikel von: 1a-aquarium | URL: http://www.1a-aquarium.de