Das Aquarium reinigen
Wer sich ein Aquarium angeschafft hat wird zwangsläufig recht schnell mit dem Thema Aquarium Reinigung konfrontiert.
Schon in der so genannten Einlaufphase des Aquariums beginnt mit dem regelmäßigen Wasserwechsel ein Teil der Aquarium Reinigung.
Das Thema umfasst insgesamt aber noch mehr Themengebiete, wie beispielsweise die Aquarium Scheibenreinigung, die Bodengrundreinigung
und die Reinigung des Aquariumfilters.
Der Teilwasserwechsel ist der wichtigste Aspekt bei der Aquarium Reinigung, um das
Aquarium im biologischen Gleichgewicht zu halten. Er sollte immer regelmäßig einmal in der Woche durchgeführt werden. Durch den
Teilwasserwechsel werden dem Aquariumwasser wichtige Spurenelemente zugeführt, die durch Pflanzen und Fische verbraucht werden. Da
die Spurenelemente (zum Beispiel B (Bor), Ca (Calcium), Cl (Chlor), K (Kalium) und Mn (Mangan) um nur fünf von elf (!) zu nennen)
nicht nachweisbar sind erscheint der Teilwasserwechsel für viele Anfänger nicht so wichtig. Genau diese Fehleinschätzung bei der
Aquarium Reinigung lässt jedes Jahr viele Aquarianer an der Aquaristik scheitern. Argumente wie Fischbesatz oder Pflanzenreichtum
sind hiermit nicht in Bezug zu bringen, denn die Spurenelemente werden von allen Lebensformen im Aquariumwasser verbraucht.
Bei der Aquarium Reinigung wird häufig die Frage nach der Reinigung des Aquariumfilters laut. Wann oder wie oft soll er gereinigt werden?
Die Frage lässt sich im Grunde genommen recht einfach beantworten. Wenn die Leistung vom Aquariumfilter beim Ausströmen nachlässt, dann
wird es Zeit, beim nächsten Teilwasserwechsel das Filtermaterial im Aquariumfilter zu reinigen. Warum den Aquarium Filter beim Wasserwechsel
reinigen? In dem Filtermaterial bilden sich wichtige Bakterienstämme. Diese Bakterien sorgen dafür, dass Schadstoffe im Aquariumwasser
abgebaut werden. Auch halten die Bakterienstämme die Biologie im Aquarium im Gleichgewicht. Deshalb sollte man das Filtermaterial so
schonend wie möglich reinigen, um so wenige Bakterien wie möglich zu verlieren. Ein kleiner Verlust lässt sich nie vermeiden, aber wer
das Filtermaterial mit gebrauchtem Aquariumwasser reinigt, der wählt die für die Bakterien schonende Form, um den Aquariumfilter zu
reinigen. Wer kaltes oder sogar heißes Wasser nutzt, wird einen Großteil der Bakterien töten, was nicht nur mit der Temperatur zusammenhängt,
sondern auch mit der Härte des Wassers und anderen Parametern die Frischwasser mitbringt.
Ebenfalls
beim Teilwasserwechsel bietet
sich die Reinigung der Aquariumscheibe an. Hierfür eignet sich sehr gut ein so genannter Radierschwamm, so wie er beispielsweise ab
und zu mal bei Aldi im Angebot ist. Der Radierschwamm enthält keine Lösungsmittel und kann ohne Bedenken für die Reinigung der Scheibe
des Aquariums genutzt werden. Auch die Abnutzung ist absolut minimal und liegt im Bereich von 0,01 Gramm (!) Gewichtsverlust. Wir haben
einen neuen und einen benutzten Schwamm dafür gewogen und können deshalb diese Aussage treffen.
Je nach Besatz und Lebensdauer des Aquariums kann es irgendwann nötig werden, den Bodengrund von grobem Mulm zu befreien.
Dieser setzt sich in der oberen Schicht des Bodengrunds im Aquarium ab. Mit Hilfe einer Mulmglocke kann man den Bodengrund kontrolliert
aufwirbeln und den Mulm absaugen. Wichtig hierbei ist, dass man den Bodengrund nicht zu tief reinigt, sondern nur die ersten zwei Zentimeter,
also nur die oberste Schicht des Bodengrunds. In den unteren Schichten leben ebenfalls die schon erwähnten Bakterienstämme. Um diese nicht
zu zerstören muss unbedingt darauf geachtet werden , dass wirklich nur die oberste Schicht des Bodengrunds im Aquarium gereinigt wird.
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