Bei den Heizsystemen für das Aquarium unterscheidet man zwischen der Bodenheizung und der Stabheizung. Der Bodenfluter gehört in die Kategorie Bodenheizung unterscheidet sich jedoch in der Leistung. Der Bodenfluter hat eine geringere Leistung und ist somit eher geeignet. Mit einer Bodenheizung die wenig Leistung hat erreichen Sie allerdings den gleichen Effekt. Wichtig ist, dass es nicht zu warm wird, damit eine Zirkulation durch die Heizstäbe gewährleistet wird. Nur hierdurch wird Gewährleistung, dass die nötigen Bakterien leben und sich vermehren. Die begründet sich dadurch, dass durch die Zirkulation auch Sauerstoff in den Bodengrund zirkuliert. Dadurch können sich in der oberen Bodengrundschicht die Bakterien besser ansiedeln und werden auch in der Gesamtzahl erhöht, setzt aber auch voraus, dass die Heizung dauerhaft in Betrieb ist. Bei einem 250 Liter Aquarium ist eine 20 Watt Bodenheizung durchaus ausreichend, jedoch mit dieser Leistung selten anzufinden. Achten Sie darauf, dass das gelieferte Heizkabel wenigstens fünf Meter lang ist.

Die Stabheizung ist ebenfalls gut geeignet um das Aquarium auf die nötige Temperatur von beispielsweise 25° Grad zu erwärmen. Derzeit sind zwei Bauarten der Stabheizer auf dem Markt zu erhalten. Stabheizer mit Bimetall-Regelung und elektronisch geregelte Stabheizer. Beide heizen zuverlässig das Aquarium auf, jedoch haben Sie auch schwerwiegende Nachteile. Beim Bimetall Stabheizer kommt es nach einer gewissen Einsatzzeit zum verkleben der Kontakte. Das heißt, die Kontakte kleben zusammen und das Aquarium wird dauerhaft aufgeheizt. Die Aquarienbewohner werden sterben, da die Temperatur weit über dem verträglichen liegen wird. Dem verkleben der Kontakte kann man nicht vorbeugen, daher empfiehlt es sich, nach ca. zwei bis drei Jahren den Stabheizer auszutauschen. Bei den elektronisch geregelten Stabheizern besteht das Problem, dass die Regelung versagt. Dies hat dann zur Folge, dass das Aquarienwasser nicht mehr geheizt wird. Die Überlebenschancen stehen hier höher, da ein Temperaturabfall in den meisten Fällen eher zu verkraften ist. Wer täglich in das Aquarium schaut und die Werte im Auge behält wird einen Temperaturabfall bemerken und rechtzeitig einen neuen Stabheizer besorgen können.
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